25.07.2026, 10:11
Hallo liebe Leute
wie ich bereits am 15.07. schrieb hat sich in NGC 3310 in Ursa major eine neue Supernova ereignet.
Ich hatte derzeit Gelegenheit bei mir zu Hause die SN in meinem 350 mm Dobson zu beobachten und schließlich noch im 190 mm Maksutov Newton aufzunehmen. Sie SN ist mit derzeit 11,7 mag ausgesprochen hell und zusammen mit der 55 Mio Lj entfernten 10,9 mag hellen Face one Galaxie NGC 3310 visuell auch im kleineren Geräten sehr gut erreichbar. Von Beta Uma Merak aus geht es runter über 44 Uma weiter zu HR 4165 5,5 mag. Gleich darunter befindet sich NGC 3310 welche ich im Dobson leicht als rundlich nebelig erkennen konnte. Ganz nah darüber bzw im umkehrenden Newton darunter befindet sich die SN die sich hervorragend abhebt. Sie liegt im äußeren Bereich der Spiralarme die ich allerdings visuell nicht ausmachen konnte. Aber oder deshalb liegt sie gut platziert neben dem inneren Bereich der Galaxie. Der einzige Nachteil bei der Sache ist die Jahrerszeit bedingte niedrige Lage, da der große Wagen derzeit abend abwärts geht und sich somit gegen 23:15 bei genügender Dunkelheit sich eine Horizonthöhe von nur 28° ergibt, welche im laufe der nächsten Stunde beim Aufnehmen natürlich noch weniger wurde. So konnte ich nach bestmöglicher Platzierung im Garten knapp über den Nachbarbäumen trotzdem die SN Beobachten und Aufnehmen.
Bei der ersten Beobachtung und Aufnahme vor einigen Tagen wurde die SN noch mit 11,9 und jetzt mit 11,7 mag. leichten Helligkeitsanstieg angegeben.
https://www.rochesterastronomy.org/supernova.html
Es handelt sich um eine Kernkollaps Supernova eines Riesensterns vom Typ II Im April ereignete sich in Uma zu Draco in NGC 4205 mit 50 Mio Lj ähnlich entfernt die SN 2026 fvx vom
Typ 1a (Explosion eine weißen Zwergs) welche eine Helligkeit von 12,3 mag erreichte. NGC 4205 mit Kantenlage und 12,8 mag war allerdings längst nicht so aufällig wie jetzt NGC 3310 Ich hatte seinerzeit auch einen Bericht mit Bildern eingestellt. Ich bin überrascht wie lange sich die aktuelle SN sich auf diesem Helligkeitsplateau hält und bin gespannt wann dann der Abstieg beginnt. Hatte ich mich noch beeilt, um noch das Maximum festzuhalten und störndes Mondlicht war auch noch nicht da. Um so besser, so lässst sie sich noch eine ganze Weile bequem beobachten. Kennt man die genaue Postion kann man sie zur Zeit sogar im 70 mm Fernglas ausmachen.
Das gute Wetter nutzend machte ich mich des weiteren auf die Suche nach dem Quasar 3C 382 in der Leier die derzeit hoch platziert in Zenitnähe liegt. Auf der Suche nach neuen Zielen bin vor einiger Zeit über diesen Quasar gestolpert. Er lieigt gar nicht so weit abseits westlich vom prominenten Ringnebel M 57 Es dauerte jedoch eine Weile bis ich den 14,3 mag hellen Quasar in der umgebenden Feldsternkonfiguration sicher idendifizieren konnte. Der Quasar ist auch als Galaxie PG 62082 eingetragen und ist für einen Quasar mit 850 Mio Lj relativ nahe. Die Galaxie hat eine Ausdehnung von 07 x 0,5 Bogenminuten und ich konnte bei hoher Vergrößerung im 5 und 3,5 mm Nagler um den Lichtpunkt der ja der helle Galaxienkern ist mit großer Mühe zeitweise ganz schwach auch einen leicht nebeligen Hof erkennen.
Bei Markarian 421 in Uma ca 400 mio Lj verhält es sich ähnlich. Dort ist es die Galaxie UGC 6132 und ist mit 13,5 mag gut zu beobachten.
Der sehr helle Planetare Nebel als Katzenaugennebel bekannt im Draco hat im äußeren Bereich einen schwachen Lichthof welchen ich bei sehr hoher Vergrößerung >450x leicht wahrnehmen konnte. Dies stand auch schon länger auf der Beobachtungsliste.
Ansonsten ging es immer wieder mal spazieren um enstpannt zeitweise auch im Binoansatz die bekannten Sachen zu genießen. Auch die aktuelle SN mit NGC 3310 ließ sich im Binoansatz am Dobson hervorragend beobachten.
Mal sehen was uns das restliche Jahr neben dem kommenden Highlight der bevorstehenden Sofi noch bietet. Bis jetzt war es jedenfalls gar nicht so schlecht.
Aufnahme mit Maksutov Newton 190/1000 mm auf EQ6 pro und Canon 700DA
wie ich bereits am 15.07. schrieb hat sich in NGC 3310 in Ursa major eine neue Supernova ereignet.
Ich hatte derzeit Gelegenheit bei mir zu Hause die SN in meinem 350 mm Dobson zu beobachten und schließlich noch im 190 mm Maksutov Newton aufzunehmen. Sie SN ist mit derzeit 11,7 mag ausgesprochen hell und zusammen mit der 55 Mio Lj entfernten 10,9 mag hellen Face one Galaxie NGC 3310 visuell auch im kleineren Geräten sehr gut erreichbar. Von Beta Uma Merak aus geht es runter über 44 Uma weiter zu HR 4165 5,5 mag. Gleich darunter befindet sich NGC 3310 welche ich im Dobson leicht als rundlich nebelig erkennen konnte. Ganz nah darüber bzw im umkehrenden Newton darunter befindet sich die SN die sich hervorragend abhebt. Sie liegt im äußeren Bereich der Spiralarme die ich allerdings visuell nicht ausmachen konnte. Aber oder deshalb liegt sie gut platziert neben dem inneren Bereich der Galaxie. Der einzige Nachteil bei der Sache ist die Jahrerszeit bedingte niedrige Lage, da der große Wagen derzeit abend abwärts geht und sich somit gegen 23:15 bei genügender Dunkelheit sich eine Horizonthöhe von nur 28° ergibt, welche im laufe der nächsten Stunde beim Aufnehmen natürlich noch weniger wurde. So konnte ich nach bestmöglicher Platzierung im Garten knapp über den Nachbarbäumen trotzdem die SN Beobachten und Aufnehmen.
Bei der ersten Beobachtung und Aufnahme vor einigen Tagen wurde die SN noch mit 11,9 und jetzt mit 11,7 mag. leichten Helligkeitsanstieg angegeben.
https://www.rochesterastronomy.org/supernova.html
Es handelt sich um eine Kernkollaps Supernova eines Riesensterns vom Typ II Im April ereignete sich in Uma zu Draco in NGC 4205 mit 50 Mio Lj ähnlich entfernt die SN 2026 fvx vom
Typ 1a (Explosion eine weißen Zwergs) welche eine Helligkeit von 12,3 mag erreichte. NGC 4205 mit Kantenlage und 12,8 mag war allerdings längst nicht so aufällig wie jetzt NGC 3310 Ich hatte seinerzeit auch einen Bericht mit Bildern eingestellt. Ich bin überrascht wie lange sich die aktuelle SN sich auf diesem Helligkeitsplateau hält und bin gespannt wann dann der Abstieg beginnt. Hatte ich mich noch beeilt, um noch das Maximum festzuhalten und störndes Mondlicht war auch noch nicht da. Um so besser, so lässst sie sich noch eine ganze Weile bequem beobachten. Kennt man die genaue Postion kann man sie zur Zeit sogar im 70 mm Fernglas ausmachen.
Das gute Wetter nutzend machte ich mich des weiteren auf die Suche nach dem Quasar 3C 382 in der Leier die derzeit hoch platziert in Zenitnähe liegt. Auf der Suche nach neuen Zielen bin vor einiger Zeit über diesen Quasar gestolpert. Er lieigt gar nicht so weit abseits westlich vom prominenten Ringnebel M 57 Es dauerte jedoch eine Weile bis ich den 14,3 mag hellen Quasar in der umgebenden Feldsternkonfiguration sicher idendifizieren konnte. Der Quasar ist auch als Galaxie PG 62082 eingetragen und ist für einen Quasar mit 850 Mio Lj relativ nahe. Die Galaxie hat eine Ausdehnung von 07 x 0,5 Bogenminuten und ich konnte bei hoher Vergrößerung im 5 und 3,5 mm Nagler um den Lichtpunkt der ja der helle Galaxienkern ist mit großer Mühe zeitweise ganz schwach auch einen leicht nebeligen Hof erkennen.
Bei Markarian 421 in Uma ca 400 mio Lj verhält es sich ähnlich. Dort ist es die Galaxie UGC 6132 und ist mit 13,5 mag gut zu beobachten.
Der sehr helle Planetare Nebel als Katzenaugennebel bekannt im Draco hat im äußeren Bereich einen schwachen Lichthof welchen ich bei sehr hoher Vergrößerung >450x leicht wahrnehmen konnte. Dies stand auch schon länger auf der Beobachtungsliste.
Ansonsten ging es immer wieder mal spazieren um enstpannt zeitweise auch im Binoansatz die bekannten Sachen zu genießen. Auch die aktuelle SN mit NGC 3310 ließ sich im Binoansatz am Dobson hervorragend beobachten.
Mal sehen was uns das restliche Jahr neben dem kommenden Highlight der bevorstehenden Sofi noch bietet. Bis jetzt war es jedenfalls gar nicht so schlecht.
Aufnahme mit Maksutov Newton 190/1000 mm auf EQ6 pro und Canon 700DA
Viele Grüße Philipp
"Das schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle" Zitat von Albert Einstein

